NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus)

Das EL-DE-Haus wurde nach seinem Erbauer, dem Kölner Goldwaren- und Uhrengroßhändler Leopold Dahmen benannt. Ab 1935 diente es als Sitz der Geheimen Staatspolizei für den Regierungsbezirk Köln und blieb während des Krieges von Bomben weitgehend verschont. Heute beherbergt es das Kölner NS-Dokumentationszentrum mit verschiedenen Bereichen:

Die Gedenkstätte „Gestapogefängnis" im Keller des Hauses ist eine der besterhaltenen Haftstätten der NS-Zeit. Hier zeugen mehr als 1.800 Wandinschriften von Verfolgung, Folter und Mord. Für die Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus" und für die wechselnden Sonderausstellungen wurde das NS-Dokumentationszentrum mehrfach, auch international, ausgezeichnet. Im Dokumentations- und Forschungsbereich werden in akribischer Feinarbeit die im Krieg und bei Kriegsende weitestgehend zerstörten Aktenüberlieferungen rekonstruiert.

Das NS-Dokumentationszentrum präsentiert seine Gedenkstätte seit Mai 2009 in neuer Form und erweiterte sie um einige Bereiche. Auch die Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus" wurde umgestaltet und durch 31 Medienstationen ergänzt. Diese hochmodernen Stationen ermöglichen die Integration von vertiefenden Materialien, deren Nutzung der Besucher jetzt selbst bestimmen kann.

© KölnTourismus GmbH

Eintrittspreise

Erwachsene

4,50 €

Ermäßigung

2,00 €

Freier Eintritt für:
alle Schülerinnen und Schüler, alle unter 18jährigen Kölnerinnen und Kölner, alle Inhaberinnen und Inhaber des Kölnpasses, alle Geburtstagskinder

Öffnungszeiten

Dienstag-Freitag

10:00-18:00

Samstag-Sonntag

11:00-18:00

Jeden 1. Donnerstag im Monat 10.00 - 22.00 Uhr

Außenansicht
NS-Dokumentationszentrum Ausstellung

(Fotonachweis(e): © Jürgen-Seidel, © RBA, Marion Mennicken)

Adresse

Appellhofplatz 23-25

50667 Köln

Tel.: (0221) 22 12 63 32

Fax: (0221) 22 12 55 12