Kräne im Rheinauhafen

Wo früher die Aufbauten der Agrippinawerft waren, ist heute ein Paradies für Spaziergänger entstanden. Am Kap am Südkai erinnern noch heute entlang des Ufers einige Verladekräne an die längst vergangene Zeit. Ein Wahrzeichen bleibt auch der Herkuleskran, 1897 erbaut und anfangs von sechs Mitarbeitern (dank eines Übersetzungssystems) mit Muskelkraft bedient. 1906 auf Elektrobetrieb umgestellt, erbrachte er eine Hebelast von 30.000 Kilogramm, was sich 1924 bewährt hat: Bei der Anlieferung des "Dicken Pitters", der mit 24 Tonnen schwersten Dom-Glocke.
Im nördlichen Abschnitt des Rheinauhafens sind die drei Kranhäuser entstanden. Mit dem Bau des Kranhaus 1 ist im Oktober 2006 begonnen worden, mit dem KRANHAUSplus im Mai 2007 und mit dem Kranhaus Nord im Oktober 2010. In ihrer Gestaltung nehmen die Kranhäuser die haftentypische Kranform auf und rufen in ihrem Dreiklang ein markantes Gebäudeensemble hervor, das ein signifikanter, städtebaulicher Orientierungspunkt ist und der Silhouette der Stadt eine positive Ergänzung verleiht. Ihre hochmoderne Architektur steht in bewusstem, spannungsreichen Kontrast zu den benachbarten, historischen ehemaligen Hafengebäuden, die unter Denkmalschutz stehen.

© RVG Rheinauhafen Verwaltungsgesellschaft mbH

Herkuleskran
Kran
Kran 1
Kran 2
Kran 3
Kran 4

(Fotonachweis(e): © HGK)

Adresse

Agrippinawerft

50678 Köln

Tel.: (0221) 3489901